Unser dreimonatiger Aufenthalt in China begann in Beijing, die Metropole bestach durch seinen industriell schnell gewachsenen Städte Flair in Kombination mit alten traditionellen chinesischen Bauten und Verkaufsmeilen.

In China wird ein großer Schwerpunkt auf die Esskultur gelegt, welche in großer Runde gemeinschaftlich zelebriert wird. TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) gehört in vielen Bereichen zum Allgemeinwissen wonach sich auch die allgemeinen Essgewohnheiten ausrichten. Selbst eine internationale Fast Food Kette hat sich auf die chinesische Esskultur eingestellt und bieten eine große Auswahl an Teesorten sowie Reis- und Nudelgerichten an.

Nach einem kurzen Aufenthalt in Beijing, reisten wir weiter. Unser nächstes Ziel war Wuzhi (Provinz Henan), die Geburtsstätte des Wushu und Heimat von Meister Cheng.  In der Kleinstadt mit rund 800.000 Einwohnern wurden wir von der Gastfreundschaft unserer chinesischen Freunde überwältigt, wir wurden sehr herzlich aufgenommen und in die Familie mit einbezogen. An der Kampfkunstschule von Meister Cheng “Chenglong Wuguan“ wurden wir von den Kindern und Lehrern mit sehr großem Interesse und Offenheit begrüßt, nach kurzer Zeit haben sich dort viele Freundschaften entwickelt.

Durch unseren Aufenthalt in China haben wir nicht nur die chinesische Lebensart kennen gelernt, sondern auch eine Selbstreflektion zur eigenen deutschen Kulutur erfahren.  Es ließ uns unsere eigene Kultur bewusst werden und brachte uns ein besseres Selbstverständnis ein. Denn nur wenn wir uns selbst verstehen, können wir auch andere besser verstehen.